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Hilfe für Selbstdruckende

Du hast Kalendereinlagen zum Selbstausdrucken erstanden und stehst nun nur vor Fragezeichen? Dann lies dir die folgenden Lösungsansätze durch.

Falls du immer noch nicht zurecht kommst, schreib mir gerne eine Nachricht mit deinem genauen Problem. Ich versuche dann so schnell wie möglich weiterzuhelfen.

Klicke auf ein Thema und erhalte die zugehörige Erklärung.

Aller Anfang…

In deiner Versandmail erhältst du einen Link zu einer komprimierten Zip-Datei. Das öffnen dieser Archivdatei sollte sich normalerweise mit einem Doppelklick darauf erledigt haben.

Die Druckdateien selbst werden im PDF-Format zur Verfügung gestellt. Um dieses Dateiformat zu öffnen benötigst du ein kompatibles Programm. Das gängigste wäre hier der Adobe Reader. Achte bei Problemen beim Öffnen und Drucken auch immer darauf, dass du die neueste Version des Programms hast.

Den aktuellen Adobe Reader kannst du dir hier kostenlos herunterladen.

Damit die Druckdateien allen Ansprüchen gerecht werden, erhältst du immer mehrere Varianten – je nach Kalenderaufteilung können das bis zu 6 Dateien sein.


 

Einzelseiten-Datei (Aufteilung-Design-Format-Jahr.pdf)

Diese Druckdatei enthält die Kalenderblätter im bestellten Endformat. Sie kann daher direkt auf dein vorgeschnittenes Papier gedruckt werden.

Schnittmarken sind keine (mehr) drauf, da es da bei manchen zu Problemen gekommen ist.


 

Dateiendung -A4Bogen.pdf

Dieser Druckbogen ist wie für einen gehefteten Buchblock angeordnet. Das heißt, die letzte und erste Seite stehen zusammen auf Seite 1. Danach folgt die zweite Seite und die vorletzte usw.

Wenn du alle Seiten doppelseitig ausgedruckt hast, kannst du den Stapel einfach in der Mitte mit einer Schneidemaschine zurechtschneiden, die linke Hälfte wenden und unter die rechte Hälfte legen – fertig, kein weiteres Sortieren nötig.

Eine Datei für Kalenderhefte wäre ebenfalls nach diesem Prinzip. Statt in der Mitte zu Schneiden, faltest du alle  Druckbögen in der Mitte, legst sie ineinander und schneidest nur den äußeren Rand zurecht. Bei Kalenderheften mit 2 Seiten pro Woche wird das Jahr in zwei Teile geteilt – sonst wird das Heft für die gängigen Systeme zu dick.


 

Dateiendung -A4BogenTeildruck.pdf

Wenn du nicht das komplete Jahr ab Januar drucken möchtest ist diese Datei genau richtig. Wichtig ist, dass du immer mit einer ungeraden Seitenzahl startest und die geraden Druckbögen auf die Rückseite druckst.

Der Nachteil an dieser Datei ist, dass du jede einzelne zurechtgeschnittene Kalenderseite unter die nächste legen musst.


 

noch mehr Dateien?

Zum Beispiel bei Wochenkalendern auf einer Seite enthält das ZIP noch mehr Dateien. Dabei handelt es sich aber nur um die Auswahl zwischen einem Kalender mit oder ohne Notizseiten. Die Dateiendungen sind gleich und bedeuten auch das Gleiche.

Oft ist im Druckmenü voreingestellt, dass das Motiv auf das Seitenformat angepasst werden soll oder übergroße Seiten verkleinert werden sollen. Das willst du natürlich nicht. Achte darauf, dass der Auswahlhaken bei “Tatsächliche Größe” oder der Skalierungswert bei 100 % liegt.

Überprüfe auch, welches Blattformat der Drucker erwartet und stelle sicher, dass dieses mit deinem Papier übereinstimmt.

Abweichungen vom Druckmotiv von bis zu 3 mm sind völlig normal und kommen sogar bei teuren, großen Druckmaschinen vor. Schüttle deinen Papierstapel locker auf und lege ihn bündig in den Papiereinzug. Prüfe, ob das Ergebnis über den Handeinzug des Druckers besser ist.

Manchmal sehen die ersten Seiten noch okay aus und dann wird es immer schiefer. Das liegt daran, dass das Gerät wärmer wird. Versuche in Etappen zu arbeiten.

Ansonsten kann ich dir und deinem Gerät dann auch nicht mehr weiterhelfen. Drucker sind zickige Wesen und riechen jede From der Verzweiflung. Manchmal passt einfach das Papier nicht zum Fabrikat oder, oder, oder. Frag vielleicht Freunde und Verwandte, ob du bei ihnen drucken kannst oder lass die Einlagen in einem Copyshop drucken.

Beidseitiges Drucken

Wenn dein Drucker das Papier nicht automatisch beidseitig bedrucken kann (siehe nächster Punkt) musst du zuerst alle ungeraden Seiten des PDFs drucken.

Dann wendest du den gesamten Stapel und legst ihn wieder ins Einzugsfach. Nun wählst du im Druckermenü aus, dass du alle geraden Seiten drucken möchtest und setzt den Haken bei “Seiten umkehren”.

Da nicht alle Fabrikate gleich arbeiten, schadet ein Testdruck vorab nicht. Du kannst das Papier auch mit einem Bleistift markieren, damit du siehst wie das Papier durch den Drucker läuft, auf welcher Seite gedruckt wird und wie bei deinem Gerät die Reihenfolge gehandhabt wird.

Herzlichen Glückwunsch, dein Drucker übernimmt das Papierwenden für dich. Somit musst du im Druckermenü auswählen, dass beidseitig gedruckt werden soll und die richtige Spiegelkante auswählen.

Eigentlich musst du dir nur Folgendes merken: Seiten im Hochformat über die lange Kante, Seiten im Querformat über die kurze Kante.

Manchmal ist auch die Rede von schmaler und breiter Kante.